Border Collie

Das Ursprungsland des Border Collies ist das schottische Grenzgebiet in Großbritanien. Dort wurde er als Rasse erstmals von der International Sheepdog Society (I.S.D.S.) vertreten. Erst 1976 wurde der Border Collie als Rasse zu Ausstellungszwecken auch vom Kennel Club anerkannt. Diesen schnellen und wendigen Hund gibt es in zwei Fellvarianten: Lang-und kurzhaarig. Es gibt ihn mit Stehohren oder mit halb gekippten Ohren und in zahlreichen Fellfarben. Dazu gehören das traditionelle schwarz-weiß, tricolour, merle ( in verschiedenen Varianten), zobel - weiß etc. Sein äußeres Erscheinungsbild ist also recht vielfältig. Die Idealgröße eines Rüden liegt bei 53cm. Hündinnen sind etwas kleiner. Den aktuellen FCI Rassestandart des Border Collies findet man auf der Homepage des Clubs für Britische Hütehunde e.V..

Der Border Collie ist ein Spezialist unter den Hütehunderassen, der sich wie kein anderer darauf versteht an leicht flüchtigem Vieh zu arbeiten. Typisch ist seine leicht geduckte Arbeitshaltung (Style) und die Fähigkeit Schafe mit den Augen (Eye) zu fixieren um auf jede Bewegung der Schafe sofort reagieren zu können. Sein Arbeitswille ist kaum zu bremsen und er ist bemüht seinem Besitzer Folge zu leisten (Will to please). In häuslicher Umgebung gibt er sich verschmußt, anhänglich und verspielt. Er ist begeisterungsfähig und lerneifrig. Dem Border Collie wird sogar nachgesagt, er sei der intelligenteste aller Rassehunde. Er ist jedoch auch ein anspruchsvoller Hund, der neben körperlicher Bewegung eine geistige Aufgabe braucht und bei nicht konsequenter Erziehung Fehlverhalten entwickeln kann.

Neben seinem Einsatz in der Schafhaltung ist der Border Collie auch aus Hundesportarten, wie Agility oder Obedience heutzutage nicht mehr wegzudenken. Durch seine Schnelligkeit und seine Lernbereitschaft eignet er sich hervorragend für diese Sportarten.